Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) fordert Perspektivewechsel in der Familienpolitik

Martin LohmannDer vorigen Monat gegründete Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) erwartet von der neuen Familienministerin Kristina Köhler die Stärkung der natürlichen Rechte der Eltern und eine Familienpolitik, die sich an den Kindern und ihren Eltern orientiere. Den „wertvollen Beruf der Mutter“ gelte es, „erkennbar aufzuwerten“, so der Sprecher des AEK, Martin Lohmann.

Hierfür brauche es „echte Wahlfreiheit mit derselben staatlichen und gesellschaftlichen Anerkennung für Frauen, die sich für den Familienberuf daheim entscheiden wie für Frauen, die sich für eine außerhäusliche Erwerbsarbeit entscheiden.“

Der AEK appelliert an die neue Ministerin, „vornehmlich vom Kindeswohl her zu denken“ und fordert einen „mutigen Perspektivewechsel zugunsten des Kindes und seiner Bedürfnisse“, die nicht länger „einer Frauenerwerbsförderpolitik untergeordnet werden“ dürfen.

Angesichts der weiter sinkenden Geburtenrate und hoher Abtreibungszahlen in Deutschland wünscht sich der AEK ein „neues und belastbares Denken und Handeln der neuen Ministerin“. Zudem müsse „alles getan werden, die Entscheidung für das Kind und für das Leben leicht und attraktiv zu machen.“

Quelle: medrum.de

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