Betreuungsgeld: CSU kündigt „harten Kampf“ an

erysipel/pixelio.deMit den vagen Aussagen der Familienministerin Köhler (CDU) zum Thema Betreuungsgeld will sich die CSU nicht abfinden, sie fordert klare Worte. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sprach von einem „harten“ Kampf, den er gegen die „Entmündigungstendenzen“ gegenüber Eltern zu führen bereit ist. Dies begrüßten weitere prominente CSU-Politiker. 

Für Alexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, sei der beste Gutschein „ein Geldschein. Das Betreuungsgeld muss in bar kommen“. Nur in „eng umgrenzten Ausnahmefällen“ sehe der Koalitionsvertrag Gutscheine vor und so solle es auch verstanden werden. „Alles andere ist vom Tisch.“

Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer sieht die Gutscheinlösung „längst im Papierkorb“. Sie fordert von der Familienministerin ein klares Bekenntnis zur Barauszahlung des Betreuungsgeldes.

Quelle: Spiegel-Online

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