Familienbund Bayern begrüßt Betreuungsgeld

Familienbund der Katholiken„Familie ist der erste und entscheidende Ort der Entfaltung der Person“, so der Landesvorstand des Familienbundes der Katholiken anläßlich des katholischen Familiensonntags am 17. Januar. Zudem betonte der Familienbund die Bedeutung elterlicher Bildung und Erziehung „für ein gelingendes gesellschaftliches Zusammenleben“. Das geplante Betreuungsgeld sei deshalb ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Natürlich sei auch die außerhäusliche Betreuung “richtig und wichtig“, aber die derzeitige „Diskriminierung der familiären Bildung und Erziehung“ erachtet der Familienbund als mißlich. Familiäre Betreuung erfahre im Vergleich zu außerfamiliären Angeboten deutlich weniger Förderung. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern werde dadurch eingeschränkt.

Echte Wahlfreiheit würde den Eltern dagegen ein Erziehungsgehalt gewährleisten, mit dem die Eltern selbst entscheiden könnten, wie ihre Kinder betreut und erzogen werden sollen.  Vorstellbar wäre ein Betrag von ca. 1.000 Euro pro Kind und Monat – etwa die „Größenordnung der heutigen Krippenförderung“.

Quelle: Familienbund-Bayern.de

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