Mehr politische Unterstützung für Familien

Foto: Moguntiner/wikipedia.deBei seiner Ansprache im Hessischen Landtag kritisierte der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, daß Kinder und Familien in der aktuellen politischen Diskussion weitestgehend untergingen. Mehr Entscheidungsfreiheit für Eltern wünscht sich der Bischof bei der Frage um Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor allem der Wunsch nach einer Familie mit vielen Kindern dürfe keine unzumutbaren finanziellen Nachteile oder soziale Diskriminierung der Eltern mit sich bringen.

Familien müßten so entlastet werden, daß ihnen genügend Zeit und Raum bliebe, sich ausreichend um ihre Kinder zu kümmern.

Kritisch betrachtet der Bischof zudem die Tendenz der finanziellen Benachteiligung und Diskriminierung der Eltern, die ihre Kinder in den ersten Jahren daheim erziehen wollen, durch Politik und Gesellschaft. Kinder bräuchten Kontinuität und Verläßlichkeit. Die „klassische Familie“ sei in dieser Hinsicht der ideale Platz vor allem für Kleinkinder: „Sie ist damit der Ort, an dem in besonderer und unvergleichlicher Weise der Wille des Zusammenstehens und Füreinanderstehens praktiziert und öffentlich-rechtlich belegt wird.“

Quelle: Franfurt-live.com

Kommentare

Kommentar schreiben