Immer weniger Deutsche schließen Bund fürs Leben

Rolf Handke/pixelio.deWie das Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden (BiB) vermeldet, ist die Zahl der Eheschließungen in den letzten Jahren deutlich gesunken. Während 1980 nur ca. 14% der Frauen bzw. 21% der Männer unverheiratet blieben, hat sich die Zahl bis 2007 mehr als verdoppelt. Das BiB geht auf der Grundlage der Zahlen von 2007 davon aus, daß 32% der Frauen und sogar 38% der Männer niemals den Bund der Ehe eingehen werden.

Bis zur Wende 1989 ist die Heiratsneigung in der DDR höher als in der früheren BRD gewesen, heute hat sich dieser Befund umgekehrt. Vor allem die ostdeutschen Männer (41%) erweisen sich als Heiratsmuffel, was mit der Abwanderung der jungen ostdeutschen Frauen zu erklären ist.

Quelle: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

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