Bürgerinitiative für familiengerechte Bildung in NRW

Manfred Jahreis/pixelio.deDie Bürgerinitiative „Familiengerechte Bildung und Schule G-IB-8“ fordert gemeinsam mit der GEW Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 an allen weiterführenden Schulen. Die Mehrzahl der Eltern sehen die Einführung des „Turboabis“ kritisch. Dies bestätigt auch eine Elternbefragung, die die Sprecherin der Bürgerinitiative, die Bonner Diplom-Psychologin Anja Nostadt, auf der heutigen Landespressekonferenz vorstellte.

80% der Eltern sehen in der G8-Regelung eine Belastung für ihre Kinder, 70% wünschen sich am Gymnasium wieder neun Jahre Schulzeit.

Auch das Gros der Lehrer teilt die Kritik der Eltern. Die GEW erneuerte deshalb ihren Vorschlag an die Landesregierung, „Schülern und Eltern an den Gymnasien die Wahl zwischen G8 und G9 zu eröffnen“, so der GEW-Landesvorsitzende Andreas Meyer-Lauber auf der Landespressekonferenz in Düsseldorf.

Mehr als 85% der 3826 Eltern, die sich an der von der Bürgerinitiative initiierten Fragebogenaktion beteiligt hatten, sind mit der Schulzeitverkürzung unzufrieden. Zudem haben 3500 Eltern eine Petition unterzeichnet, die die Abschaffung der obligatorischen Schulzeitverkürzung an den Gymnasien (G8) oder die sofortige Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 für Eltern und Schüler fordert. Die Petition wurde am Mittwoch dem nordrhein-westfälischen Landtag übergeben.

Quelle: bildungsklick.de

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative: www.g-ib-8.de

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