Deutscher Familienverband: Kuratorium gegründet

Deutscher FamilienverbandDas neu gegründete Kuratorium des Deutschen Familienverbandes soll den Verband in Zukunft konzeptionell beraten und bei inhaltlichen Fragen begleiten. Kuratoriumsvorsitzende Renate Schmidt erwartet von der Arbeit des Kuratoriums, dem bekannte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel, Dr. Silvana Koch-Mehrin (MdEP, FDP), Johannes Singhammer (MdB, CSU) und Dr. Susanne Mayer (Zeit-Redakteurin) angehören, „wichtige Impulse für den Verband und für die Familienpolitik in unserem Land“.

Dr. Albin Nees, Präsident des Deutschen Familienverbandes, erhofft sich einen „Solidarpakt für Familien – eine Gemeinschaftsanstrengung, die der historischen Herausforderung des Gemeinschaftswerkes zwischen Ost und West nach der Wiedervereinigung gleicht und alle politischen Ebenen und gesellschaftlichen Kräfte bündelt. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, dafür wichtige Mistreiter gewonnen zu haben“.

Quelle: Deutscher Familienverband

Kommentare

  1. Was erwartet sich der deutsche Familienverband von diesem Kuratorium? Die Namen Schmidt, Henkel etc. sprechen doch an sich schon eine deutliche Sprache gegen die Rechte der Familien! Die Damen und Herren hatten jahrelang Zeit, sich für Familiengerechtigkeit im Sinne einer Neufassung bestehender Sozialgesetze stark zu machen. Nichts ist geschehen – im Gegenteil! Seit Jahren wüten diese Leute nur für die Belange der Wirtschaft! Die Verarmung von Familien hat sich seit Schmidt und v.d.Leyen vervielfacht. Auf ein solches Kuratorium können wir Famiien gerne verzichten!

  2. Prof.Dr. Hans A. Schieser sagt:

    Es gibt EIN gewichtiges Argument, das scheinbar vergessen wird:

    Der Staat hat KEINEN Erziehungs- und Bildungsauftrag!
    Die „Universale Menschenrechtsdeklaration der UNO“ (von fast allen Nationen ratifiziert!) stellt ausdruecklich fest, dass „die Eltern das primaere Recht (haben), die Bildung und Erzeihung ihrer Kinder zu bestimmen“ (Artikel 26:3). Auxch das Deutsche Grundgesetz hat diesen Passus!
    Natuerlich gibt es Faelle, wo die „sekundaere“ (= „an zweiter Stelle“ und „als Hilfe gedachte“) Autoritaet des Staates eingreifen kann, wnn zB die Eltern dieses Recht und die damit verbundene Pflicht nicht wahrnehmen. Aber auch da waeren schon VOR dem Staat Einrichtungen da, die mehr Erfahrung (und Erfolg!) aufweisen, als staatliche Behoerden: die Kirchen und karitative Einrichtungen.

    Warum lassen wir uns eigentlich das gefallen, dass selbsternannte „Experten“ unsere Kinder kaputt machen? Keiner dieser „Bildungspolitiker“ hat selber Kinder (ausser Frau van der Leyen, aber die ueberliess diese weitgehend „Hilfskraeften“!),
    kaum einer hat eine funktionierende Familie, und gar keiner hat auch nur eine Ahnung von den Einsichten der Humanwissnschaften bezueglich der Beduerfnisse eines Kindes!

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