Schröder plant Jungen-Referat

Ines Friedrich/pixelio.deBundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will sich in Zukunft stärker um die Belange der Jungen kümmern. Dafür soll in Kürze ein eigenes Jungen-Referat im Ministerium entstehen. Damit reagiert Schröder auf das in letzter Zeit häufig attestierte schlechtere Abschneiden der Jungs in Schule und Kindergarten.

Entwicklungspsychologen sehen im Mangel an männlichen Vorbildern eine wichtige Ursache für diese Probleme. Die Pädagogik sei sehr weiblich geprägt und häufig würde „einseitig das belohnt, wo die Mädchen Vorteile haben“. Hier müsse in Zukunft genauer hingeschaut und Benachteiligungen für Jungen abgebaut werden, so die Ministerin in einem Interview mit der FAZ.

Es könne aber nicht darum gehen, nun eine Männerquote beispielsweise für den Lehrerberuf einzuführen. Auch Umerziehung sei hier nicht der richtige Weg. Es gehe vielmehr um eine genaue Ursachenforschung der derzeitigen gesellschaftlichen Situation.

Quelle: Bundesregierung.de

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