Kristina Schröder gegen Quotenregelung

KristinaSchröder.deIhre erste gleichstellungspolitische Rede im Deutschen Bundestag anläßlich des Weltfrauentages am 8. März nutzte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, um grundsätzlich über Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern zu sprechen. Mangelnde Entgelt- und Chancengleichheit von Frauen seien nicht das Ergebnis von „bewußter, schenkelklopfender Diskriminierung“, sondern vielmehr einer „strukturellen familienfeindlichen Kultur“ in den Unternehmen geschuldet, so die Familienministerin.

Solange die Wertschätzung für Familienarbeit in den Unternehmen fehle, könne man nicht von gerechten Chancen sprechen, das gelte ebenso für Männer. Gesetzliche Regelungen, die den Unternehmen die Zusammensetzung ihrer Mitarbeiter vorschreibe, seien aber nicht der richtige Weg, so Schröder. So würden lediglich die Symptome verschwinden, nicht aber die Ursachen. Es brauche hier Veränderungen, diese seien aber nur „mit der Unterstützung der Unternehmen und nicht im Kampf gegen die Unternehmen zu erreichen.“ Eine Quotenregelung, wie sie erst kürzlich wieder von der SPD-Fraktion gefordert worden ist, hält die Familienministerin deshalb „nicht für die gesellschaftspolitische Offenbarung.“

Quelle: KristinaSchroeder.de

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