„Küche, Kinder, Karriere“ – Fernsehhinweis

Wien.atIn Deutschland haben wir eine Kanzlerin, Fußball-Weltmeisterinnen und „Tatort“-Kommissarinnen. Männer, das vermeintlich starke Geschlecht, fühlen sich zunehmend überfordert und verunsichert.Wer braucht da noch Emanzipation? Dieser Frage will die MDR-Sendung „Fakt ist…!“ heute um 22:05 Uhr nachgehen. Als Diskussionsgäste sind eingeladen: Viola Klein, Dresdner Unternehmerin, Paul-Hermann Gruner, Journalist und Autor, Hendrikje Fitz, Schauspielerin und Gabriele Kuby, Soziologin und Publizistin.

In Deutschland haben wir eine Bundeskanzlerin, Fußball-Weltmeisterinnen und eine „Tatort“-Kommissarin, die mit Mitte 40 selbstbewusst eine Topfigur im Playboy macht. Wer braucht heute noch Emanzipation? Wie bestehen die Männer, das vermeintlich starke Geschlecht, in unserer Gesellschaft? Sie fühlen sich zunehmend überfordert und verunsichert. Versorger, Traumprinz und natürlich Teilzeitvater – das ist einfach zuviel. Deshalb sollen Jungen und Männer gefördert werden – findet auch die Bundesfamilienministerin.

Die Gäste im Studio:

Viola Klein, die Dresdner Unternehmerin meint: „Frauen und Männer sollen unterschiedlich bleiben, aber gleichwertig sein.“

Paul-Hermann Gruner, für den Journalisten und Autoren kommen die Männer viel zu kurz: „Eine offen und offensiv auftretende Männerbewegung ist nach vier Jahrzehnten einseitiger Mädchen- und Frauenförderung eine überfällige weltanschauliche Korrektur.“

Hendrikje Fitz, die Schauspielerin aus der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ findet: „Ziel emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit oder Gleichheit – dafür wird man nie aufhören dürfen zu kämpfen.“

Gabriele Kuby, die katholische Soziologin und Mutter von drei Kindern spricht Klartext: „Eine Gesellschaft, welche die Mutter schlecht macht, hat keine Zukunft.“

MDR.de

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