Familienministerium lädt am 23. April zum Runden Tisch gegen Kindesmißbrauch

S. Hofschlaeger/pixelio.deAuf der ersten Sitzung des Runden Tisches gegen Kindesmißbrauch soll es im Kern um die Beantwortung der Fragen gehen, welche Art der Hilfe und Unterstützung die Opfer benötigen, was nach den Übergriffen getan werden muß und was Übergriffe fördert bzw. verhindert. Eingeladen sind Vertreter der Familienverbände, Schul- und Internatsträger, Vertreter beider großer Kirchen, der freien Wohlfahrtspflege und der Politik.

Daneben soll auch eine Selbstverpflichtung von Einrichtungen wie Schulen oder Vereinen zur Aufstellung und Umsetzung klarer Verhaltensregeln in Mißbrauchsfällen erarbeitet werden. Zudem strebt das Familienministerium eine Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen sowie von Fachkräften, Eltern und Erziehungsberechtigten beim Thema Mißbrauch an.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kommentare

  1. An den Runden Tisch gehören dringend auch Fachleute wie Psychologen, die sich mit den Seelen von Opfern, wie Tätern auskennen. Frage: Kommen auch Kinder in Betracht, die zuhause missbraucht werden? Wie kann ihnen geholfen werden?

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