EAK der CDU Rems-Murr für Betreuungsgeld in bar

fws/pixelio.deIn einer aktuellen Pressemitteilung hat sich der Evangelische Arbeitskreis der CDU Rems-Murr für eine Barauszahlung des geplanten Betreuungsgeldes ausgesprochen. Der EAK Rems-Murr vertraue den Eltern, daß diese „verantwortungsbewusst mit diesem Betreuungsgeld umgehen“, so der EAK-Kreisvorsitzende David Müller. Den Beschluß der Frauen-Union, das Betreuungsgeld für die Finanzierung der Rentenansprüche zu verwenden, lehnt der EAK-Rems-Murr als staatliche Gängelung der Eltern entschieden ab.

Eltern sollten freiheitlich und eigenverantwortlich über die Betreuungsart für ihre Kinder entscheiden dürfen. In Anbetracht der immensen Ausgaben von Bund, Land und Kommunen für den Ausbau von Betreuungseinrichtungen sei es eine Frage der Gerechtigkeit, den Eltern, die ihre Kinder in den ersten Jahren daheim erziehen, immerhin einen Anerkennungsbetrag auszuzahlen. „Familien, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, haben dafür keinen geringeren Anspruch auf die Unterstützung durch die Gemeinschaft als Eltern, die sich für eine Fremdbetreuung entscheiden“, mahnt David Müller.

Gerade im Hinblick auf das schlechte Abschneiden der CDU bei der letzten Bundestagswahl sei es wichtig, Familien als potentielle Wähler an die Union zu binden, statt sie zu verprellen.

Quelle: Presseerklärung des EAK der CDU Rems-Murr

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