Mehr Rente statt Betreuungsgeld

Peter Weiß/Bundestag.deStatt das Betreuungsgeld wie von der CSU gefordert in bar an die Eltern auszuzahlen, solle ihnen dieses für ihre persönliche Rentenanwartschaft gutgeschrieben werden, so der Vorschlag von Peter Weiß, Chef der Arbeitnehmergruppe der Union. Laut Stuttgarter Nachrichten will Weiß damit verhindern, daß „das Betreuungsgeld weiterhin als Herdprämie zerredet wird“. Mit seinem Konzept würde die Erziehungstätigkeit der Eltern als „Quasi-Berufstätigkeit anerkannt“, so Weiß.

Zudem sieht er damit den “Grundsatz der Wahlfreiheit für Mütter und Väter … konkret ausgestaltet“.

In Zahlen würde dies für die Eltern, die ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr daheim erziehen, derzeit eine lebenslange zusätzliche Rente von 15,37 Euro monatlich im Westen und 16,22 Euro im Osten bedeuten. Alternativ dazu könnte das Betreuungsgeld nach Weiß auch für die Riester-Rente verwendet werden.

Die Frauen-Union begrüßte den Vorschlag des Arbeitnehmergruppenchefs der Union. Die Frauenorganisiation der Union hatte sich erst vor wenigen Tagen gegen eine Barauszahlung des Betreuungsgeldes ausgesprochen.

Quelle: Stuttgarter-Nachrichten.de und Rundschau-online.de

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