Mehr Bewegung im Kinderzimmer

Foto: Techniker KrankenkasseSchon als Kind werden die Weichen für die Sportlichkeit im Erwachsenenalter gestellt. Wer als Kind wenig Spaß am Sport hatte, wird meist auch als Erwachsener sportliche Betätigung möglichst meiden. In einer aktuellen Pressemitteilung der TK warnt Professor Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des Vorstandes der TK, vor fatalen gesundheitlichen Folgen: Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes treten doppelt so häufig bei den Erwachsenen auf, die im Kindesalter eher unsportlich waren.

Klusen empfiehlt daher mehr Bewegung in die Kindheit zu bringen: „Nicht einmal jedes zweite Kind kommt heute noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule, fast 70 Prozent der Schulkinder sind weniger als eine Stunde täglich aktiv. Dafür verbringen die Kinder immer mehr Zeit vor Fernseher, Computer und Spielkonsole. Hier wächst die nächste Generation von Sofakartoffeln heran.“

Besonders negativ würde sich das Fernsehen auf die Bewegungsfreude der Kinder auswirken. Ein Drittel der Kinder schaut der TK zufolge mehr als eine Stunde täglich fern. „Vor dem Fernseher lernen die Kinder weder laufen noch sprechen“, so Klusen. „Der Anteil der Kinder, die sprach- oder bewegungstherapeutische Hilfe bekommen, wird immer größer. Um den Kindern einen gesunden Start ins Leben mitzugeben, müssen wir aber vor allem mehr Bewegung in ihren Alltag bringen.“ Mit ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung könnte ein großer Teil der heutigen Zivilisationskrankheiten vermieden werden.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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