Nachhaltige Familienpolitik sieht anders aus!

Foto: Geralt/photoopia.comEin böses Erwachen stehe vielen Eltern nach ihrer Einkommenssteuererklärung bevor, so der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Siegfried Stresing. Das Elterngeld sei zwar steuerfrei. Da dieses aber dem „Progressionsvorbehalt“ unterliege, müßten Eltern mit höheren Steuern für das sonstige Familieneinkommen rechnen. Stresing prognostiziert durchschnittlich einen zehn- bis zwölfprozentigen Verlust des Elterngeldes für eine Steuernachzahlung.

Eine Familie mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.500 Euro plus 300 Euro Elterngeld müsse mit einer Steuernachzahlung von 400 Euro rechnen, bei 1.800 Elterngeld seien es sogar 2.100 Euro Steuernachzahlung, rechnet Stresing vor.

Die zusätzlichen Steuereinnahmen seien schon im Vorfeld fest eingeplant gewesen, so Stresing. Hier zeige sich einmal mehr, wie die Politik arbeite: Was sie gönnerhaft auf der einen Seite als Almosen zur Verfügung stelle, nehme sie sich auf der anderen Seite wieder aus der Tasche des eben Alimentierten.

Quelle: Bild.de

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