Wifo fordert mehr Betreuungsplätze und weniger Geld für Familien

Foto: Rolf van Melis/pixelio.deIn einer aktuellen Studie kritisiert das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo), daß in Österreich zu wenige Frauen einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen würden und fordert diesbezügliche Reformen. Das Wifo schlägt u.a. vor, das dreijährige Kinderbetreuungsgeld deutlich zu verkürzen und Kinderbetreuungseinrichtungen auszubauen. Mütter würden der Studie zufolge gern Vollzeit arbeiten gehen, es gebe aber nicht die entsprechenden Rahmenbedingungen.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut wollte mit seiner Studie, die im Auftrag der Arbeiterkammer in Österreich erstellt wurde, der Frage nachgehen, „welche Auswirkungen unterschiedliche Ansätze der Familienförderung auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und auf die materielle Situation von Familien haben können.“

In Österreich würden die familienpolitischen Maßnahmen den Müttern den Weg auf den Arbeitsmarkt eher verstellen, denn bereiten, so das Fazit der Studie. Die derzeitige Familienpolitik begünstige die Entscheidung der Mütter daheim bei den Kindern zu bleiben, statt der Wirtschaft als Arbeitskraft zur Verfügung zu stehen.

Lesen Sie hierzu den Kommentar von Monika Piskernigg

Zur Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts

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