Schlechte Noten für deutsche Schulpolitik

Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.deDie Deutschen zeigen sich deutlich unzufrieden mit der derzeitigen Schulpolitik. Im Durchschnitt erhielt das deutsche Schulsystem eine Note von 3,6 – in Worten: „ausreichend“. Das ergab eine Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der Vodafone Stiftung. Die besten Noten bekamen Bayern, Hessen und Sachsen; Berlin und Schleswig-Holstein bilden das Schlußlicht. Die Kritik richtet sich vor allem gegen den Bildungsföderalismus, das achtjährige Gymnasium und die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen.

Die Befragten wünschen sich konkrete Verbesserungen der pädagogischen Rahmenbedingungen, z.B. kleinere Klassen und weniger Unterrichtsausfall, statt einer umfassenden Struktur-Reformen. Zudem favorisieren Eltern eine „stärkere individuelle begabungsgerechte Förderung ihrer Kinder“. Mehr Ganztagsschulen oder eine Verlängerung der Grundschulzeit werden dagegen von den Eltern weniger gewollt.

Quelle: Vodafone Stiftung

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