Betreuungsgeld: Mißfelder gegen Barauszahlung

Foto: Philipp Mißfelder.deDer Vorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder sprach sich in einem Video-Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ für ein Betreuungsgeld in Form von Gutscheinen und damit gegen eine Barauszahlung aus. Das Betreuungsgeld sei zwar wichtig, um Wahlfreiheit zwischen der Betreuung daheim und in der Kita zu schaffen, müsse aber auch „zielgenau“ eingesetzt werden. Deshalb sei es sinnvoll, „dass man keine Bargeldzahlung macht, sondern Gutscheinmodelle einführt.“ Mehr

Kommentare

  1. Werter Herr Mißfelder, Sie sollten sich einmal die Mühe machen und darüber nachdenken, dass das Betreuungsgeld, wie schon der Name sagt, für die Betreuung von Kindern gedacht ist, also „zielgenau“ den Müttern zusteht, nicht den Kindern. Es handelt sich dabei um eine „Entlohnung“!!! von 5.- für einen ganzen 16-Stundentag in der Familie. Stundenlohn genau 31 Cent! Wahlfreiheit? Dass ich nicht lache! Trotzdem stünde es der JU gut an, die Erziehungsleistung von Müttern einmal vernehmbar zu würdigen, anstatt sie abzuwerten. Auf eine Anerkennung aus dem Munde von den Jungpolitikern warten wir schon lange, aber bisher umsonst.

Kommentar schreiben