Kürzung des Elterngeldes für mehr Vätermonate

Foto: KristinaSchroeder.deNachdem Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der Reform des Elterngeldes einen Riegel vorgeschoben hat, plant Familienministerin Kristina Schröder (CDU) zur Gegenfinanzierung scheinbar Einsparungen im eigenen Haushalt. Wie der Spiegel vermeldet, läßt Schröder gerade „Möglichkeiten durchrechnen, wie man die jetzige Version des Elterngeldes verschlanken kann.“ Ihre Amtsvorgängerin Ursula von der Leyen (CDU) plagen derlei Sorgen nicht – sie bekommt für ihr Arbeitsminiterium 900 Mio. Euro zusätzlich.

Damit will sie laut Spiegel mehr Unterstützung für Alleinerziehende und jugendliche Arbeitslose finanzieren.

Kristina Schröder plant den Ausbau des Teilelterngeldes und der Vätermonate von zwei auf vier Monate. Dafür braucht sie knapp 400 Mio. Euro. Wolfgang Schäuble hatte dies mit Verweis auf die derzeitge Haushaltslage abgelehnt.

Quelle: Der Spiegel, Nr. 17/26.04.2010, S. 26.

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Jeder, der sich mit Hirn- und Bindungsforschung beschäftigt hat weiß, dass für ein Kind in den ersten drei bis vier Lebensjahren die konstante Bindung zur Mutter unentbehrlich ist.
    Jeder Wechsel der Bezugsperson, auch zum Vater, schadet der Entwicklung des kleinkindlichen Gehirns. Wissenschaftliche Beweise dafür gibt es genug, nur werden sie unter Verschluss gehalten, weil sie nicht linientreu („politisch korrekt“) sind.
    Von daher schadet das ganze Konzept der „Vätermonate“ der Entwicklung der Kinder und ist abzulehnen.
    Die Natur hat nun mal im Laufe der Millionen von Jahren die bewährte Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern eingerichtet, nach der die Frauen die Kinder großziehen und die Männer das Geld verdienen. Daran sollte man nicht rütteln.
    Männer, die „Vätermonate“ nehmen, wissen entweder nichts von der Entwicklung kindlicher Gehirne oder geben dem Zeitgeist kritiklos nach.
    Ich persönlich bin jedenfalls sehr froh, eine Ehefrau zu haben, die von mir verlangt, dass ich das Geld verdiene, damit sie sich frei von beruflichen Nöten um den Nachwuchs kümmern kann.
    So funktioniert das, seit es Menschen gibt, und so wird es auch weiter funktionieren müssen, wenn unsere Rasse Bestand haben soll.

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