Schröder: Trotz Geburtentiefstand – Familienpolitik erfolgreich

KristinaSchröder.deSchuld am aktuellen Negativrekord der Geburtenzahlen sei die gesunkene Anzahl der Frauen im gebärfähigen Alter, so Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Die Familienpolitik lobte Schröder als erfolgreich. So sei die Geburtenrate pro Frau weitestgehend stabil geblieben. Am Konzept des Elterngeldes wolle man festhalten: „Das Elterngeld will und kann den Kinderwunsch allein nicht steigern. Aber es ist ein effektiver und wichtiger Schritt, zum Kind Ja zu sagen“, so Dorothee Bär (CSU), familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, im Hamburger Abendblatt.

Die familienpolitische Sprecherin der SPD, Caren Marks, verwies darauf, daß „eine gute und nachhaltige Familienpolitik … nicht von der Geburtenrate abhängig gemacht werden“ darf. Entscheidender seien „gute Rahmenbedingungen“ für die „heute hier lebenden Familien“.

Die Grünen erinnerten in diesem Zusammenhang die Bundesregierung an ihre familienpolitischen Versprechen, von denen bisher nur wenige umgesetzt worden seien: „Ein versprochener Kita-Platz ist eben noch kein Kita-Platz“, mahnte Katja Dörner, familienpolitische Sprecherin der Grünen.

Quellen: Hamburger Abendblatt und Presseerklärung von Caren Marks (SPD)

Kommentare

  1. Das zweifelhafte Elterngeld ist kein Instrument, Paaren das Kinderkriegen zu erleichtern. Es wurde als Schadenbegrenzungsmaßnahme ( Kind = Schadensfall!) konzipiert und kommt auch nur gutsituierten Paaren zugute. Mütter mehrerer Kinder ohne Einkommen müssen sich mit dem Klacks von 300 Euro zufrieden geben – für ein Jahr! Dass das Kind die Eltern aber 25 Jahre lang braucht, das hat die schlaue Frau v.d. Leyen nicht bedacht. Es gibt nur ein Weg aus der Misere: ein neues Sozialgesetz, das die Erziehungsleistung von Eltern würdigt. Solange weiterhin Kinderlose von der Leistung der Eltern profitieren, ohne sich daran zu beteiligen, solange sägen wir am eigenen Ast .Irgendwann ist die Geduld der Eltern am Ende.

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