Schröder: Alle müssen sparen – auch die Familien

Kristina SchröderFamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zeigt sich zufrieden mit den im Sparpaket der Bundesregierung beschlossenen Einsparungen im Etat ihres Ministeriums. Die Haushaltskonsolidierung sei wichtig, auch Familien müßten sich daran beteiligen. Mit der  Modifizierung des Elterngeldes leiste das Familienministerium dazu seinen Beitrag. „Wir alle müssen sparen – auch Familien sind davon nicht ausgenommen. Aber wir müssen das intelligent machen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Familien das stabile Fundament unserer Gesellschaft!“, sagte Schröder am Montag abend in Berlin.

Das Elterngeld sei ein Erfolgsmodell, deshalb habe sie sich auch für den Erhalt der Grundstruktur des Elterngeldes eingesetzt. Gleiches gelte für das Sondervermögen und den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab 2013. „Das ist wichtig, denn eine erfolgreiche Familienpolitik leistet mehr als nur unmittelbare finanzielle Unterstützung. Wir dürfen nicht die Kräfte abwürgen, die wir brauchen, um das Land wieder aus der Krise zu führen“, so die Bundesfamilienministerin.

Quelle: bmfsfj.de

Kommentare

  1. Das Elterngeld- ein Erfolgsmodell? Fragt sich für wen! Bestimmt nicht für Mütter, die zwischen ihren Kindern keinen Verdienst hatten. Mehrkinderfamilien dürfen sich weiterhin mit Almosen zufrieden geben. Ein Erfolg ist das EG allerdings für den Arbeitsmarkt. Bravo Frau v.d. Leyen! Deprivierte Kinder werden es Ihnen danken.

    Schon wieder hat eine Regierung die Chance verpasst, endlich Gerechtigkeit zwischen Eltern und Kinderlosen zu schaffen. Welchen Beitrag tragen kinderlose Arbeitnehmer zum Sparpaket bei? Ach ja, der nächste Fernflug wird 10 Euro teurer! Na dann!

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