Bildungsforscher gegen längere Grundschulzeit

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.deEine Verlängerung der Grundschulzeit von vier auf sechs Jahre, wie derzeit in einigen Bundesländern geplant, hält der renommierte Bildungsforscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, Jürgen Baumert, für den falschen Weg. Die Diskussion über eine längere Grundschulzeit sei „ein völlig unnötiger bildungspolitischer Streit“, so Baumert im Spiegel. Viel wichtiger sei beispielsweise eine Reform der Lehrerausbildung.

Etwa 20% pro Jahrgang würde die Schule völlig unzureichend ausgebildet verlassen. Es gäbe „keine Entschuldigung dafür, dass die Schule eine große Risikogruppe entlässt, die dann später dem Sozialsystem zur Last fällt“, da ihnen die „Basisausstattung für einen zukunftsfähigen Beruf“ fehlen würden.

Quelle: Spiegel-Online.de

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