Gunnar Heinsohn: Kein Elterngeld für Sozialhilfemütter

Gunnar Heinsohn, Foto: hss.deAuch ohne das bisherige Elterngeld werden Hartz-IV-Familien in Deutschland gut über die Runden kommen, so die Einschätzung des ehemaligen Professors für Sozialpädagogik an der Universität Bremen Gunnar Heinsohn in einem Gastkommentar auf Welt-Online. Im internationalen Vergleich seien die Sozialleistungen in Deutschland relativ großzügig und würden anders als in den meisten anderen Ländern lebenslang gezahlt.

Vielen „Hilfsempfängerinnen“ hätten die 300 Euro Elterngeld als Anreiz gedient, weitere Kinder zu bekommen. So stammten beispielsweise 54% der ersten 200.000 Elterngeld-Babys aus Hartz-IV-Familien, nur 9% seien Kinder von Karrierefrauen.

Einen zusätzlichen Anreiz für Familienzuwachs in Hartz-IV-Familien würde zudem der Geschwisterbonus bieten, der den Sockelbetrag von 300 Euro noch einmal um 75 Euro pro Geschwisterkind erhöht.

Quelle: Welt-Online.de

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