Zahl der Abtreibungen gestiegen

Foto: Rainer Sturm/pixelio.deIn den ersten drei Monaten dieses Jahres sind mit 29.800 Schwangerschaftsabbrüchen 400 Abtreibungen mehr gemeldet worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das vermeldet das Statistische Bundesamt. Dies bedeutet einen Anstieg um 1,3%. Die Mehrzahl der Frauen (74%) war zum Zeitpunkt der Abtreibung zwischen 18 und 34 Jahren alt, 4% unter 18 Jahren, 14% zwischen 35 und 39 Jahren und knapp 8% über 40.

Fast die Hälfte der Frauen hatte vor dem Abbruch noch keine Lebendgeburt. 3% der Abbrüche erfolgte nach medizinischer und kriminologischer Indikation, 97% nach der Beratungsregelung.

Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden

Kommentare

  1. leonie sagt:

    Es geht um die Frau

    Die Abtreibungszahlen steigen, die Abtreibungszahlen sinken…
    Was bringen uns diese Nachrichten eigentlich, vor allem, wenn sie so kommentarlos veröffentlicht werden? Richtig: nichts! Das sind doch keine Zahlen! Es sind zutiefst verzweifelte Schwangere, die in einer so großen Not sind, dass sie keinen anderen Ausweg als eine Abtreibung wissen. Wann fangen wir in Deutschland endlich an, die Realität von Abtreibung zu begreifen? Dass Abtreibung heutzutage viel mehr mit Frauenunterdrückung als mit Emanzipation zu tun hat, scheinen nur eine kleine Handvoll (von meist Betroffenen) verstanden zu haben.
    Frauen, die abtreiben, wünschen sich im tiefsten Herzen nichts mehr als eine Lösung für das Leben! Aber sie glauben, dass es sie nicht gibt. Weil sie in den allermeisten Fällen niemanden finden, der ihnen ohne wenn und aber beisteht. Und da ist es wirklich egal, ob dieser unmenschliche Skandal nun 1,3% häufiger oder seltener vorkommt.
    Wir dürfen hier nicht länger zuschauen! Ein Projekt, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt wirklich hilft, ist http://www.1000plus.de : HILFE statt Abtreibung! Bitte helfen Sie mit!

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