Bayern und Hamburg für eine Frauenquote in Unternehmen

Sowohl Hamburg als auch Bayern plädieren für eine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände und wollen sich dafür auf der Justizministerkonferenz am Mittwoch einsetzen. Gemeinsam wollen sie auf der Konferenz einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen, der eine Quote von zunächst 20% vorsieht, die nach und nach auf 40% gesteigert werden soll.
Appelle an Unternehmen allein reichten nicht aus, so der Vorsitzende der Justizministerkonferenz und Justizsenator von Hamburg Till Steffen (GAL) im „Hamburger Abendblatt“. Die bayerische Justizministerin, Beate Merk (CSU), wies im Focus darauf hin, daß mehr Frauen in Führungspositionen „mehr Wirtschaftswachstum und einen Beitrag zur Überwindung der Finanzkrise“ bedeuten würden. Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber lehnt den Vorschlag ab. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt „völlig verkehrt, (…) die Gesetzeskeule zu schwingen.“ Er setze dagegen auf Freiwilligkeit. Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) plädiert zunächst für eine freiwillige Quote, schließt eine gesetzliche Regelung aber auch nicht aus.

Foto: Geralt/photoopia.comSowohl Hamburg als auch Bayern plädieren für eine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände und wollen sich dafür auf der Justizministerkonferenz am Mittwoch einsetzen. Gemeinsam wollen sie auf der Konferenz einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen, der eine Quote von zunächst 20% vorsieht, die nach und nach auf 40% gesteigert werden soll. Appelle an Unternehmen allein reichten nicht aus, so der Vorsitzende der Justizministerkonferenz und Justizsenator von Hamburg Till Steffen (GAL) im „Hamburger Abendblatt“.

Die bayerische Justizministerin, Beate Merk (CSU), wies im Focus darauf hin, daß mehr Frauen in Führungspositionen auch „mehr Wirtschaftswachstum und einen Beitrag zur Überwindung der Finanzkrise“ bedeuten würden.

Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber lehnt den Vorschlag ab. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt „völlig verkehrt, (…) die Gesetzeskeule zu schwingen.“ Er setze dagegen auf Freiwilligkeit.

Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) plädiert zunächst für eine freiwillige Quote, schließt eine gesetzliche Regelung aber auch nicht aus.

Quelle: Welt-Online.de

(Foto: Geralt/photoopia.com)

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