Jungs brauchen männliche Vorbilder

Foto: sunny33/pixelio.deSchulabbrecher sind in der Mehrzahl männlich. Verhaltens-Auffälligkeiten kommen vor allem bei Jungs vor, zudem füllen sie die Ambulanzen der Psychiatrie und die Gefängnisse. Als Grund dafür nennt Professor Dr. Frank Dammasch, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut aus Frankfurt am Main, das Fehlen männlicher Bezugspersonen in der Erziehung. Jungs „kommen schon als Kleine in eine Kultur, in der weibliche Eigenschaften stärker wiegen“, so Prof. Dammasch.

Ihre natürlichen Anlagen könnten sie so nur schwer entwickeln. Daher empfiehlt er den Kitas, Männer zum Spielen einzuladen, Jungs-Tage, an denen geboxt und gekämpft werden darf, einzuführen und Männer stärker in die Erziehung der Jungs zu integrieren.

Auch Väter sollten sich deutlicher in die Erziehung mit einbringen, dies würde sich positiv auf die Entwicklung des Sohnes auswirken: „Die Identifikation mit Vätern, die stark und weich sein können, stärkt die Entwicklung einer reifen, männlichen Identität“.

Quelle: Presseportal.de

(Foto: sunny33/pixelio.de)

Kommentare

Kommentar schreiben