Datenschutz für Familien in Gefahr

Datenschutz für Eltern in Gefahr
Die Bundesagentur für Arbeit will zukünftig Briefe von Kindergeldempfängern und Arbeitslosen von Postmitarbeitern öffnen und einscannen lassen. Die eingescannten Dokumente sollen dann an die entsprechenden Sachbearbeiter weitergeleitet und von ihnen in einer elektronischen Akte abgespeichert werden. Gegenüber Telepolis begründete die Bundesagentur für Arbeit das Vorhaben damit, daß man „ein bisschen mit der Zeit gehen“ und „Prozesse optimieren“ wolle.
Das Pilotprojekt soll ab September in Sachsen-Anhalt und Thüringen starten. Datenschutzrechtliche Bedenken scheint die Bundesagentur für Arbeit diesbezüglich nicht zu haben, es bestehe eine formelle Schweigepflicht. Wie Telepolis vermeldet, soll das Scannen aber nicht von Beamten, sondern von Geringverdienern erledigt werden. Neben der Gefährdung des Datenschutzes warnt Telepolis auch vor dem Riskio, „dass für die Einhaltung von Fristen wichtige Post verschlampt, falsch zugeordnet oder aus Überlastung weggeworfen wird.“
Quelle: Telepolis

Foto: Rolf/pixelio.dePostmitarbeiter werden zukünftig Briefe von Kindergeldempfängern und Arbeitslosen an die Bundesagentur für Arbeit öffnen und einscannen. Die eingescannten Dokumente sollen dann an die entsprechenden Sachbearbeiter weitergeleitet und von ihnen in einer elektronischen Akte abgespeichert werden. Die Bundesagentur für Arbeit begründete das Vorhaben damit, daß man „ein bisschen mit der Zeit gehen“ und „Prozesse optimieren“ wolle.

Das Pilotprojekt soll ab September in Sachsen-Anhalt und Thüringen starten.

Datenschutzrechtliche Bedenken scheint die Bundesagentur für Arbeit diesbezüglich nicht zu haben, es bestehe eine formelle Schweigepflicht der Mitarbeiter. Wie Telepolis vermeldet, soll das Scannen aber nicht von Beamten, sondern von Geringverdienern erledigt werden. Neben der Gefährdung des Datenschutzes warnt Telepolis auch vor dem Riskio, „dass für die Einhaltung von Fristen wichtige Post verschlampt, falsch zugeordnet oder aus Überlastung weggeworfen wird.“

Quelle: Telepolis.de

(Foto: Rolf/pixelio.de)

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