FDP: Kein Elterngeld für Hausfrauen

FDP: Kein Elterngeld für Hausfrauen
Nach den Vorstellungen der FDP soll das Elterngeld zukünftig nur noch für die Eltern gezahlt werden, die vor der Geburt berufstätig gewesen sind. Der Sockelbetrag von 300 Euro für Hausfrauen und- männer, aber auch für Studenten würde damit wegfallen. Gegenüber der „Rheinischen Post“ sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, daß das Elterngeld auf diejenigen konzentriert werden sollte, „die vorher gearbeitet haben oder wegen einer früheren Geburt ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben“. Die familienpolitische Sprecherin der FDP, Miriam Gruß, unterstützt die Forderung: „Wenn das Elterngeld als reine Lohnersatzleistung definiert wird, dann darf es auch nur an Leute ausbezahlt werden, die vorher erwerbstätig waren.“ Damit kommt die FDP der Opposition entgegen, die gedroht hatte, den Sparvorhaben der Koalition beim Elterngeld nicht zustimmen zu wollen, da nur einseitig die Hartz-IV-Familien belastet würden: „Es ist absurd, dass die Hausfrau des Millionärs weiter Geld bekommt, während Hartz-IV- Empfänger nichts mehr erhalten“, so die SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig.

Foto: Otto-Fricke.deNach den Vorstellungen der FDP soll das Elterngeld zukünftig nur noch den Eltern gezahlt werden, die vor der Geburt berufstätig gewesen sind. Der Sockelbetrag von 300 Euro für Hausfrauen und- männer, aber auch für Studenten würde damit wegfallen. Das Elterngeld solle auf diejenigen konzentriert werden, „die vorher gearbeitet haben oder wegen einer früheren Geburt ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Otto Fricke.

Die familienpolitische Sprecherin der FDP, Miriam Gruß, unterstützt die Forderung: „Wenn das Elterngeld als reine Lohnersatzleistung definiert wird, dann darf es auch nur an Leute ausbezahlt werden, die vorher erwerbstätig waren.“

Damit kommt die FDP der Opposition entgegen, die gedroht hatte, den Sparvorhaben der Koalition beim Elterngeld nicht zustimmen zu wollen, da nur einseitig die Hartz-IV-Familien belastet würden: „Es ist absurd, dass die Hausfrau des Millionärs weiter Geld bekommt, während Hartz-IV- Empfänger nichts mehr erhalten“, so die SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig.

Quelle: Rheinische Post

(Foto: Otto-Fricke.de)

Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fricke,

    ich habe soeben von Ihrer neuesten FDP- Sparvariante bei Familien gelesen ( Hausfrauen arbeiten ja nicht, daher brauchen sie auch kein Elterngeld ).
    Ich bin Mutter von 4 Kindern und Oma von 9 Enkeln, von denen Sie Ihre Altersbezüge – vielleicht noch – bekommen werden.
    Ich halte meinen Beruf als Hausfrau und Mutter für den wichtigsten Beruf überhaupt, weil er unseren Sozialstaat und damit auch Ihre Pfründe sichert. Allerdings bekam ich für meine Arbeit kein Elterngeld und keinen Lohn und werde auch keine Rente dafür bekommen. Ich habe Ihnen also quasi umsonst Ihre Alterssicherung ermöglicht.

    Seit einigen Jahren hat die Politik diese Zusammenhänge völlig vergessen. Hausfrauenarbeit und Müttereinsatz werden mit Füßen getreten. Es zählt nur Erwerbsarbeit, weil diese die Steuerkassen füllt. Politiker aller Couleur überbieten sich heute darin, Familien zu würgen. Die FDP will in dieser Disziplin sogar Weltmeister werden. ( Tipp: Schauen Sie mal nach Frankreich, Schweden u. a. Diese Länder würdigen bereits wieder den Einsatz der Mütter und Hausfrauen mit ziemlich viel Geld, weil der Staat so am besten wegkommt und sich die Deprivation der jungen Generation verringert )

    Werter Herr Fricke, ich sage Ihnen: Machen Sie weiter so, wenn Sie wirklich vollends unter die 5% Wählervotum kommen wollen. Die FDP hat in den wenigen Monaten schon 60% verloren, und zwar wegen ihrer sturen Härte und ihrer sozialen Dummheit.

    Vielleicht aber besinnt sich die FDP doch nochl auf soziale Paradigmen, weil unser Staat vom Einsatz aller seiner Mitglieder lebt, und zu allererst von Müttern und Vätern!

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