Union und SPD kritisieren Elterngeld-Sparvorschlag der FDP

Mit ihrem Vorschlag, den Sockelbetrag beim Elterngeld für nichtberufstätige Eltern zu streichen, stößt die FDP auf scharfe Kritik aus der Opposition und der Union. Die SPD-Vize, Manuela Schwesig, warf der FDP vor, sie bereibe mit ihrem Sparkurs eine „familienfeindliche Politik“ und mache „Familien zum Sparschwein der Nation“. Der Mindestbetrag von 300 Euro müsse bleiben. Auch aus dem Familienministerium wurden bekannt, daß man den Vorschlag ablehne. Alexander Dobrindt, der Generalsekretär der CSU, sprach sich ebenfalls gegen den Vorschlag der Liberalen aus. Seine Parteikollegin, die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer, warf der FDP einen Schlingerkurs zwischen „Klientelpolitik für Superreiche und sozialistischer Familienpolitik à la Pinochet“ zu betreiben. Dafür mußte sie am Wochenende von Parteichef Horst Seehofer allerdings einen Rüffel einstecken: „Solche Vergleiche sind kein Stilmittel der CSU. Das möchte ich deutlich sagen, das bitte ich auch zu akzeptieren.“
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-CSU-Parteitag-Nuernberg-Seehofer-_arid,2180212_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE65P03520100626

Foto: Thommy Weiss/pixelio.deMit ihrem Vorschlag, den Sockelbetrag beim Elterngeld für nichtberufstätige Eltern zu streichen, stößt die FDP auf scharfe Kritik aus der Opposition und der Union. Die SPD-Vize, Manuela Schwesig, warf der FDP vor, sie betreibe mit ihrem Sparkurs eine „familienfeindliche Politik“ und mache „Familien zum Sparschwein der Nation“. Der Mindestbetrag von 300 Euro müsse bleiben.

Auch aus dem Familienministerium wurden bekannt, daß man den Vorschlag ablehne.

Alexander Dobrindt, der Generalsekretär der CSU, sprach sich ebenfalls gegen die Sparvorhaben der Liberalen aus.

Seine Parteikollegin, die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer, warf der FDP einen Schlingerkurs zwischen „Klientelpolitik für Superreiche und sozialistischer Familienpolitik à la Pinochet“ zu betreiben. Dafür mußte sie am Wochenende von Parteichef Horst Seehofer allerdings einen Rüffel einstecken: „Solche Vergleiche sind kein Stilmittel der CSU. Das möchte ich deutlich sagen, das bitte ich auch zu akzeptieren.“

Quellen: Reuters und Augsburger Allgemeine

(Foto: Thommy Weiss/pixelio.de; Bearbeitung: FS)

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