BGH: Untersuchung von Embryonen straffrei

BGH: Untersuchung von Embryonen straffrei
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einen Berliner Arzt freigesprochen, der Präimplantaionsdiagnostik (PID) betrieben hat. Diese verstoße nicht gegen das Embryonenschutzgesetz. Damit gilt die Untersuchung von Embryonen auf Erbkrankheiten außerhalb des Mutterleibs künftig als straffrei. Der Berliner Gynäkologe hatte sich selbst angezeigt, um Rechtssicherheit zu schaffen.
Er hatte bei drei genetisch vorbelasteten Paaren die PID durchgeführt und den Frauen nur gesunde künstlich befruchtete Eizellen eingepflanzt und defekte aussortiert. Die Richter betonten, ihre Entscheidung betreffe nur die PID „zur Entdeckung schwerer genetischer Schäden des extrakorporal erzeugten Embryos“ und nicht zur Selektion von Embryonen für ein Wunschkind.

Foto: Edith Ochs/pixelio.deDer Bundesgerichtshof (BGH) hat einen Berliner Arzt freigesprochen, der Präimplantaionsdiagnostik (PID) betrieben hat. Diese verstoße nicht gegen das Embryonenschutzgesetz. Damit gilt die Untersuchung von Embryonen auf Erbkrankheiten außerhalb des Mutterleibs künftig als straffrei. Der Berliner Gynäkologe hatte sich selbst angezeigt, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Er hatte bei drei genetisch vorbelasteten Paaren die PID durchgeführt und den Frauen nur gesunde künstlich befruchtete Eizellen eingepflanzt und defekte aussortiert. Die Richter betonten, ihre Entscheidung betreffe nur die PID „zur Entdeckung schwerer genetischer Schäden des extrakorporal erzeugten Embryos“ und nicht zur Selektion von Embryonen für ein Wunschkind.

Quelle: FAZ.net

(Foto: Edith Ochs/pixelio.de)

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