„Männer und Frauen sind unterschiedlich“ – Umdenken im Familienministerium?

Foto: Thommy Weiss/pixelio.deEntgegen der auch bislang vom Bundesfamilienministerium geteilten Überzeugung, alle Unterschiede zwischen Mann und Frau seien anerzogen und könnten durch diverse Umerziehungsprogramme beseitigt werden – kurz Gender Mainstreaming – glaubt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, daß es „biologische Unterschiede gibt, die über die Geschlechtsorgane hinausgehen“.

Die Gesellschaft würde zwar über die Formung des Menschen mitbestimmen, unsere Fähigkeiten und Wesenzüge aber seien angeboren. Weltweit und über Generationen hinweg gäbe es Unterschiede zwischen Mann und Frau, die sich nicht „wegerziehen“ ließen.

Und gerade weil Frauen und Männer verschieden seien, sei es auch enorm wichtig, daß beide Geschlechter sowohl in der Familienarbeit als auch in der Arbeit außerhalb der Familie gleichermaßen vertreten seien. Daher möchte sie „alle männerdominierten Bereiche für mehr Frauen öffnen und umgekehrt – davon profitieren nicht allein die Familien, sondern es nützt der Gesellschaft insgesamt.“

Quelle: Mens Health

(Bild: Thommy Weiss/pixelio.de)

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