Koalition: Schröders Elterngeld-Pläne sind „unsinnig“

Koalition: Schröders Elterngeld-Pläne sind „unsinnig“
Für ihren Vorschlag Hartz-IV-Aufstockern und Mini-Jobbern das Elterngeld zu kürzen, erntet die Bundesfamilienministerin Schröder auch aus den eigenen Reihen scharfe Kritik. Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (CSU), nannte den Vorschlag „unsinnig“. Sollte der Mini-Job in Zukunft nicht mehr auf das Elterngeld angerechnet werden können, „tragen wir dies nicht mit“, so Bär.
Den Hartz-IV-Aufstockern weniger Elterngeld zahlen zu wollen, sei „eine Strafe für diejenigen, die als Geringverdiener den Kontakt zum Arbeitsmarkt halten“.
Für „völlig irrsinnig“ hält auch die FDP-Fraktion die Pläne der Bundesfamilienministerin. Miriam Gruß, FDP-Vizefraktionschefin sagte dem „Tagesspiegel“: „Ausgerechnet die zu bestrafen, die sich anstrengen und für wenig Geld arbeiten gehen, ist Unsinn.“

Dorothee BaerFür ihren Vorschlag, Hartz-IV-Aufstockern und Mini-Jobbern das Elterngeld zu kürzen, erntet Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auch aus den eigenen Reihen scharfe Kritik. Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (CSU), nannte den Vorschlag „unsinnig“. Sollte der Mini-Job in Zukunft nicht mehr auf das Elterngeld angerechnet werden können, „tragen wir dies nicht mit“, so Bär.

Den Hartz-IV-Aufstockern weniger Elterngeld zahlen zu wollen, sei „eine Strafe für diejenigen, die als Geringverdiener den Kontakt zum Arbeitsmarkt halten“.

Für „völlig irrsinnig“ hält auch die FDP-Fraktion die Pläne der Bundesfamilienministerin. Miriam Gruß, FDP-Vizefraktionschefin, sagte dem „Tagesspiegel“: „Ausgerechnet die zu bestrafen, die sich anstrengen und für wenig Geld arbeiten gehen, ist Unsinn.“

Quelle: heute.de

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