Mehr Anerkennung für Erziehungsleistung der Großeltern

Foto: Dirk Schelpe/pixelio.deBerufstätigen Großeltern, die ihre Enkel betreuen, sollte Erziehungszeit gewährt werden, das fordert Siegfried Keil, Marburger Sozialethiker. Zudem solle die Betreuungszeit auf die Rente angerechnet werden können. Heute sei es selbstverständlich, „dass die Oma die Enkel hütet, ohne dass dieses honoriert wird“. Dies müsse sich ändern. Ältere Menschen könnten darüber hinaus auch in Schulen und anderen Erziehungseinrichtungen eingesetzt werden.

Überlegenswert sei zudem der Einsatz von Großmüttern als Tagesmütter.

Quelle: Berliner Morgenpost

(Foto: Dirk Schelpe/pixelio.de)

Dirk Schelpe

Kommentare

  1. Oma 42 sagt:

    Bevor die Großeltern ihre Erziehungsleistung auf die Rente angerechnet bekommen wären zuerst mal die Eltern dran, falls sie überhaupt noch erziehen. Leider behindert unsere Familienpolitik ( Schmidt, v.d. Leyen, Schröder) heute Eltern an der Erziehung ihrer eigenen Kinder, weil 1. das Einkommen eines Alleinverdieners heute nicht ausreicht, seine Familie über Wasser zu halten, und 2. weil die Politik nichts unversucht lässt, Mütter in den Erwerb zu treiben (schöne Worte bez. Selbstverwirklichung, übertriebener Krippenausbau, Beschneidung der Wahlfreiheit für Mütter, Schmähung von Familienarbeit durch Politik und Medien, Gender-Manipulation etc. ) Eine solche Politik verdient nicht den Namen Familienpolitik. Sie ist Antifamilienpolitik!

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