Haderthauer: Bindung ist Grundlage für erfolgreiche Bildung

Haderthauer: Bindung ist Grundlage für erfolgreiche Bildung
Trotz zahlreicher Studien und fundierter Erfahrungen internationaler Wissenschaftler wird der Erkenntnis, daß eine enge Eltern-Kind-Bindung erfolgreicher Bildung vorausgehe, in Deutschland nicht Rechnung getragen. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) zeigt sich in einem Interview mit Jürgen Liminski im Deutschlandfunk konsterniert darüber, daß die klaren Erkenntnisse der Hirnforscher in Deutschland negiert würden. Es passe „einfach nicht in das politische Klima, gerade auf Bundesebene“. Vielmehr würde propagiert, nur die außerfamiliäre Erziehung würde die Bildungschancen der Kinder erhöhen. Dabei werde aber übersehen, so Haderthauer, „dass die zentrale Voraussetzung“ für eine erfolgreiche Bildung „in der Familie und von Eltern gelegt werden, weil (…) die Bindung die Grundlage dafür ist, auf der alles andere aufbaut, und die ist eben durch professionelle Erzieherinnen und Erzieher nicht zu ersetzen.“
Aus diesem Grund müsse die Erziehungsleistung der Eltern stärker als bisher honoriert und gewürdigt werden. Beispielsweise durch das geplante Betreuungsgeld, an dem Haderthauer trotz Widerständen aus Union und FDP festhalten will. Das Betreuungsgeld schaffe zum Einen Wahlfreiheit und setze zum Anderen ein gesellschaftliches Signal, daß private Betreuungsleistung nicht weniger wert als außerfamiliäre Erziehung sei.

Foto: J. Patrick Fischer/wikipedia.deTrotz zahlreicher Studien und fundierter Erfahrungen internationaler Wissenschaftler wird der Erkenntnis, daß eine enge Eltern-Kind-Bindung erfolgreicher Bildung vorausgehe, in Deutschland nicht Rechnung getragen. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) zeigt sich in einem Interview mit Jürgen Liminski im Deutschlandfunk konsterniert darüber, daß die klaren Erkenntnisse der Hirnforscher in Deutschland negiert würden.

Es passe „einfach nicht in das politische Klima, gerade auf Bundesebene“. Vielmehr würde propagiert, nur die außerfamiliäre Erziehung könne die Bildungschancen der Kinder erhöhen. Dabei werde aber übersehen, so Haderthauer, „dass die zentrale Voraussetzung“ für eine erfolgreiche Bildung „in der Familie und von Eltern gelegt werden, weil (…) die Bindung die Grundlage dafür ist, auf der alles andere aufbaut, und die ist eben durch professionelle Erzieherinnen und Erzieher nicht zu ersetzen.“

Aus diesem Grund müsse die Erziehungsleistung der Eltern stärker als bisher honoriert und gewürdigt werden. Beispielsweise durch das geplante Betreuungsgeld, an dem Haderthauer trotz Widerständen aus Union und FDP festhalten will. Das Betreuungsgeld schaffe zum Einen Wahlfreiheit und setze zum Anderen ein gesellschaftliches Signal, daß private Betreuungsleistung nicht weniger wert als außerfamiliäre Erziehung sei.

Quelle: Deutschlandfunk

(Foto: J. Patrick Fischer/wikipedia.de)

Kommentare

Kommentar schreiben