„Kinderlärm ist doch keine schädliche Umwelteinwirkung“

Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.deDer Bundesbau- und Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) plant eine Änderung der Rechtslage zu den Themen Kinderlärm und Kindertagesstätten in Wohngebieten. Lärmbelästigungsklagen gegen Kinderlärm sollen in Zukunft nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Kinderlärm sei „keine schädliche Umwelteinwirkung, vor der die Bürger mit einem Gesetz geschützt werden müssen“, begründet Ramsauer seine Initiative.

Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Familienministerium, Hermann Kues (CDU), wirbt für mehr „Toleranz und Akzeptanz gegenüber dem Lachen, Kreischen, Singen und Rufen spielender Kinder“.

Geplant ist zudem eine Änderung der bisherigen Regelung, wonach die Kommunen für die Errichtung von Kindertagesstätten Ausnahmegenehmigungen erteilen. Künftig soll dies in allen Wohngebieten zulässig sein.

Quelle: Aachener Zeitung

(Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de)

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