Studie: Sachsen liegt bei Bildung vorn

Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.deDer neueste Bildungsmonitor der arbeitgebernahen Stiftung „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) bescheinigt weiterhin Sachsen, das bildungsökonomisch leistungsfähigste Schulsystem unter den Bundesländern vorweisen zu können. Den zweiten Platz belegt Thüringen. Beide Länder konnten vor allem mit guter Bildungsarbeit in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) punkten.

Sachsen wurden deshalb auch als Deutschlands Ingenieurschmiede gelobt. Zudem werde durch sinkende Schülerzahlen frei werdendes Geld wieder ins Schulsystem gesteckt. Damit könne der Freistaat ein Vorbild sein für andere Bundesländer, so die Autoren der Studie.

Bei Thüringen wurden neben den Leistungen in den MINT-Fächern vor allem die gute Ausbildung von Erziehern und das Schüler-Lehrer-Verhältnis hervorgehoben. Auf dem dritten Platz landete Baden-Württemberg. Dort gelinge es besonders gut, Jugendlichen einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten. In die Studie wurden rund 100 Indikatoren miteinbezogen, etwa die Bildungsausgaben nach Bereichen, die Betreuungsrelationen, die Arbeitsmarktorientierung, die Akademisierung sowie die Ergebnisse anderer Vergleichsstudien wie PISA oder IGLU.

Quelle: mdr.de

(Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de)

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