Familienverband fordert Verbesserung familienpolitischer Leistungen statt Chipkarten

Albin Nees/DeutscherFamilienverband.deDie vom Sozialministerium geplanten Bildungs-Chipkarten lehnt der Deutsche Familienverband als unpraktikabel und Generalverdacht gegen die Eltern ab. Diese „Chipkartensatire“ würde „an der enormen familienpolitischen Bedeutung des Verfassungsurteils völlig“ vorbeigehen, so der Verbandspräsident Dr. Albin Nees. Schon seit Jahren müßten alle Familien zu viel Steuern zahlen bzw. bekämen zu wenig Kindergeld, da der Familienleistungsausgleich an der Berechnung des Existenzminimums hänge.

Deshalb fordert der Deutsche Familienverband fordert „eine echte Verbesserung familienpolitischer Leistungen“ umzusetzen: „Mit ihrer ersten Reaktion auf das Urteil hat die Bundesfamilienministerin schon im Februar gezeigt, dass sie die umfassende familienpolitische Bedeutung der Entscheidung erkannt hat. Es müssen so schnell wie möglich transparente und ehrliche Zahlen vorgelegt werden, was Kinder für ihre Bildung, Entwicklung und Persönlichkeitsentfaltung wirklich brauchen. Daraus müssen dann Konsequenzen für die Höhe von Kinderfreibetrag und damit verrechnetem Kindergeld gezogen werden, bevor wir Familien zu Bezugsscheinempfängern degradieren. Ein guter Anfang wäre da schon mal das Einlösen des vor der Wahl von beiden Regierungsparteien gegebenen Versprechens, den Kinderfreibetrag auf gut 8.000 Euro pro Kind und Jahr anzuheben und das Kindergeld entsprechend zu erhöhen“, sagte Dr. Albin Nees.

Quelle: Deutscher Familienverband

(Foto: Albin Nees/DeutscherFamilienverband.de)

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