Dobrindt (CSU) erwägt Frauenquote für seine Partei

Die CSU erwägt eine Frauenquote, um den geringen Anteil weiblicher Mitglieder zu steigern. Generalsekretär Dobrindt unterstützt in dieser Sache die Frauenunion.
„Ich bin sehr dafür, dass wir alles unternehmen, mehr Frauen in herausragende politische Ämter zu bekommen. Da kann die Quote ein Weg sein, muss aber nicht“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der „Passauer Neuen Presse“. Bisher sind nur 18 Prozent der CSU-Mitglieder Frauen, so wenig wie in keiner anderen Bundestagspartei.
Ziel der Partei sei eine stärkere Beteiligung von Frauen und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für Mitglieder, sagte Dobrindt weiter. Er kündigte für Ende Oktober einen „echten Reformparteitag“ an. Die Frauenunion der CSU setzt sich schon länger für eine Frauenquote in den Führungsgremien der Partei ein.

Alexander DobrindtNur 18 Prozent der CSU-Mitglieder sind Frauen. So gering ist der Frauenanteil in keiner anderen Partei. Aus diesem Grund plant die Frauenunion der CSU schon seit längerem die Einführung einer Frauenquote in den Führungsgremien der Partei. Unterstützung erhält diese nun vom CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. In der „Passauer Neuen Presse“ sprach er sich für eine Frauenquote aus.

„Ich bin sehr dafür, dass wir alles unternehmen, mehr Frauen in herausragende politische Ämter zu bekommen. Da kann die Quote ein Weg sein, muss aber nicht“, so Dobrindt.

Das Ziel sei eine stärkere Beteiligung der Frauen in politischen Ämtern. Es müßte gelingen, „mehr Frauen aus der Frauenunion und den Arbeitsgemeinschaften der CSU in die Arbeit der Partei zu integrieren und ihnen dort ein stärkeres Stimmengewicht zu geben“.

Den Parteitag der CSU im Oktober kündigte Dobrindt als einen „echten Reformparteitag“ an.

Quelle: Passauer Neue Presse

Kommentare

Kommentar schreiben