Kinderbetreuung: Von Schweden lernen

Während das Krippenausbauprojekt in Deutschland munter voranschreitet und erst jüngst von Bundesfamilienministerin Schröder wieder als wichtiger Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelobt wurde, warnen internationale Bindungsforscher und Entwicklungspsychologen schon seit längerem vor den negativen Folgen der frühen Fremdbetreuung der Kinder. An Schweden – Vorzeigeland in Punkto Fremdbetreuung – könne man sehen, so Frank Senftleben auf familiengerechtigkeit-rv.de, in welche „Sackgasse“ der Krippenausbau führt.  Lesen Sie hier mehr.
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Foto: Dieter Schütz/pixelio.deWährend das Krippenausbauprojekt voranschreitet und erst jüngst von Bundesfamilienministerin Schröder wieder als wichtiger Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelobt wurde, warnen Bindungsforscher und Entwicklungspsychologen schon seit längerem vor den negativen Folgen der frühen Fremdbetreuung für die Kinder. An Schweden – Vorzeigeland in Punkto Fremdbetreuung – könne man sehen, so Frank Senftleben auf familiengerechtigkeit-rv.de, daß der Krippenausbau in eine „Sackgasse“ führt:

Flächendeckend wurden in Schweden in den 70er Jahren Kindertagesstätten eingeführt. Neben der politischen und medialen Diffamierung der Familie und der Hausfrau, wurde auch das schwedische Steuersystem so verändert, daß „durchschnittlich verdienende Familien nicht mehr mit nur einem Gehalt auskommen konnten“. So kam es, daß immer mehr Familien ihre Erziehungsverantwortung an den Staat abgaben.

„Gleichzeitig stieg in Schweden die Zahl psychisch kranker junger Menschen, die aufgrund von Lebensangst, Panikattacken und Sucht die Hilfe von Therapeuten aufsuchen. Der Psychotherapeut Lennart Bergström bezeichnet das als ethische, soziale, gesundheitliche und auch kriminologische Katastrophe. Als Ursache nennt er die Zerstörung der Autorität der Familie und anderer fester Normen“.

Die schwedische Familienpolitik habe, so der Umweltforscher Per Kågeson in seinem Buch „Tid för barn“ (Zeit für Kinder), „in erster Linie eine Arbeitsmarktperspektive verfolgt und keine Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder“ genommen. Frank Senftleben drängen sich ähnliche Schlußfolgerungen auch für Deutschland auf.

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(Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

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