DIW will Familienpolitik Wirtschaftsinteressen unterordnen

Foto: Beate Klinger/pixelio.deAngesichts niedriger Geburtenzahlen in Deutschland hat der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, ein Umdenken in der Familienpolitik gefordert. Es brauche jetzt eine „arbeitsmarktorientierte Familienpolitik“. Um mehr Betriebskindergärten, frühkindliche Bildung und Ganztagsschulen finanzieren zu können, sollte das Ehegattensplitting abgeschafft werden, schlägt Zimmermann vor.

Zusätzlich zur niedrigen Geburtenrate würden immer mehr Menschen Deutschland verlassen. Das schade dem Wachstum und Wohlstand in Deutschland: „Eine unausgewogene Altersstruktur und eine deutliche Bevölkerungsschrumpfung wird den Fachkräftemangel verstärken“. „Dabei wird es immer schwieriger werden, die sozialen Sicherungssysteme ausreichend zu finanzieren“, warnt Zimmermann.

Quelle: Handelsblatt

(Foto: Beate Klinger/pixelio.de)

Kommentare

Kommentar schreiben