Sozialrechtsexperte Merk: Eltern zahlen doppelt

Kurt-Peter Merk: Eltern zahlen doppelt
Während Kinder Privatsache seien, würden Senioren von der Gesellschaft finanziert. Dies sei eine große Ungerechtigkeit, kritisiert der Münchner Rechtsanwalt Kurt-Peter Merk das deutsche umlagefinanzierte Sozialsystem. Wenn sich daran nichts ändere, käme es in Deutschland zum Crash, warnt Merk. Merk kämpft seit Jahren für die Rechte von Familien, hält Vorträge und Vorlesungen an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Vom derzeitigen System würden in erster Linie Kinderlose und Rentner profitiere; „wer Kinder hat, ist der Depp“.
Eltern würden für ihre Kinder zahlen und daneben finanzierten sie mit ihren Rentenbeiträgen die Rente der Senioren. Die großen Parteien hätten auch wenig Interesse an einer Veränderung der Situation: „Sie brauchen ihre Alten als Wähler, auf die können sie sich verlassen.“
Merk setzt sich daher für ein „Wahlrecht von Geburt an“ ein. Könnten Eltern für ihre Kinder wählen, würden Familien zu einer wichtigen Wählergruppe für die Parteien werden, für deren Anliegen man sich interessieren und einsetzen müsse.
Quelle: swp.de
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/art4306,600893

Foto: www.rechtsberatung-merk.deWährend Kinder Privatsache seien, würden Senioren von der Gesellschaft finanziert. Dies sei eine große Ungerechtigkeit, kritisiert der Münchner Rechtsanwalt und Sozialrechtsexperte, Kurt-Peter Merk, das deutsche umlagefinanzierte Sozialsystem. Wenn sich daran nichts ändere, käme es in Deutschland zum Crash, warnt Merk. Vom derzeitigen System würden in erster Linie Kinderlose und Rentner profitieren; „wer Kinder hat, ist der Depp“.

Eltern würden für ihre Kinder zahlen und daneben finanzierten sie mit ihren Rentenbeiträgen die Rente der Senioren. Die großen Parteien hätten auch wenig Interesse an einer Veränderung der Situation: „Sie brauchen ihre Alten als Wähler, auf die können sie sich verlassen.“

Merk setzt sich deshalb auch für ein „Wahlrecht von Geburt an“ ein. Könnten Eltern für ihre Kinder wählen, würden Familien zu einer wichtigen Wählergruppe für die Parteien werden, für deren Anliegen man sich interessieren und einsetzen müsse.

Quelle: swp.de

(Foto: www.rechtsberatung-merk.de)

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