Papst kritisiert Abwertung von Ehe und Familie

Papst kritisiert Abwendung von Ehe und Familie
Zunehmend werde das christliche Verständnis von Ehe und Familie aus dem gesellschaftlichen Bewußtsein verbannt, konstatierte Papst Benedikt XVI. in seiner Rede an den neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Vatikan, Walter Jürgen Schmid. „Die Ehe entfaltet sich als dauerhafte Liebesverbindung eines Mannes und einer Frau, die immer auch auf die Weitergabe menschlichen Lebens gerichtet ist.“ Gesetzesinitiativen, die alternative Partnerschafts- und Familienmodelle aufwerteten, könne die Kirche daher nicht zustimmen.
Kritisch äußerte sich der Papst auch gegenüber modernen Möglichkeiten der Medizin. Mit Blick auf die aktuelle Entscheidung des deutschen Verfassungsgerichts zur Präimplantationsdiagnostik (PID) mahnte er einen achtsamen Umgang in diesem Bereich an: „Wenn man einmal damit beginnt, und oft geschieht dies schon im Mutterleib, zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben zu unterscheiden, wird keine andere Lebensphase ausgespart bleiben, gerade auch Alter und Krankheit nicht.“
Quelle:

Foto: Fabio Pozzebom/ABrZunehmend werde das christliche Verständnis von Ehe und Familie aus dem gesellschaftlichen Bewußtsein verbannt. Das bereite ihm große Sorge, erläuterte Papst Benedikt XVI. in seiner Rede an den neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Vatikan, Walter Jürgen Schmid. Gesetzesinitiativen, die alternative Partnerschafts- und Familienmodelle aufwerteten, könne die Kirche nicht zustimmen.

„Die Ehe entfaltet sich als dauerhafte Liebesverbindung eines Mannes und einer Frau, die immer auch auf die Weitergabe menschlichen Lebens gerichtet ist“, begründete das Kirchenoberhaupt die ablehnende Haltung der Kirche.

Kritisch äußerte sich der Papst auch gegenüber modernen Möglichkeiten der Medizin. Mit Blick auf die aktuelle Entscheidung des deutschen Verfassungsgerichts zur Präimplantationsdiagnostik (PID) mahnte er einen achtsamen Umgang in diesem Bereich an: „Wenn man einmal damit beginnt, und oft geschieht dies schon im Mutterleib, zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben zu unterscheiden, wird keine andere Lebensphase ausgespart bleiben, gerade auch Alter und Krankheit nicht.“

Quelle: kath.web

(Foto: Fabio Pozzebom/ABr)

Kommentare

Kommentar schreiben