Industrielle Produktion elternloser Kinder bald schon Wirklichkeit?

Industrielle Produktion elterloser Kinder bald schon Wirklichkeit?
Kinder ohne das Zutun einer Mutter und eines Vaters produzieren zu können, liegt vielleicht gar nicht mehr in allzu weiter Ferne. Samenbanken und Leihmutterschaften sind schon heute Realität. Gleichzeitig wird an der Herstellung künstlicher Gebärmüttern geforscht. Der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken Bayern, Dr. Johannes Schroeter, warnt vor den möglichen Folgen dieser Entwicklung: „Der nächste Schritt könnte die gesellschaftliche Produktion elternloser Kinder sein.“
Bei Politik und Wirtschaft dürften diese technischen Neuerungen auf Zustimmung stoßen, vermutet Schroeter. Die Unterschiedlichkeit der Eltern würde keine Rolle mehr spielen und alle Kinder könnten mit den gleichen Chancen aufwachsen. Mütter müßten nicht mehr wegen Schwangerschaft oder Kindererziehung aus ihrem Beruf aussteigen. „Die industrielle Produktion genetischer Klone mit nachfolgender einheitlicher Aufzucht nach
staatlichen Bildungs- und Erziehungsplänen“ würde eine „optimale Chancengerechtigkeit“ für alle bieten. „Die Möglichkeiten dazu rücken in greifbare Nähe“, konstatiert Schroeter abschließend.

Foto: Sigrid Roßmann/pixelio.deKinder ohne das Zutun einer Mutter und eines Vaters produzieren zu können, liegt vielleicht gar nicht mehr in allzu weiter Ferne. Samenbanken und Leihmutterschaften sind schon heute Realität. Gleichzeitig wird an der Herstellung künstlicher Gebärmütter geforscht. Der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken Bayern, Dr. Johannes Schroeter, warnt vor den möglichen Folgen dieser Entwicklung: „Der nächste Schritt könnte die gesellschaftliche Produktion elternloser Kinder sein.“

Bei Politik und Wirtschaft dürften diese technischen Neuerungen auf Zustimmung stoßen, vermutet Schroeter. Die Unterschiedlichkeit der Eltern würde keine Rolle mehr spielen und alle Kinder könnten mit den gleichen Chancen aufwachsen. Mütter müßten nicht mehr wegen Schwangerschaft oder Kindererziehung aus ihrem Beruf aussteigen. „Die industrielle Produktion genetischer Klone mit nachfolgender einheitlicher Aufzucht nach staatlichen Bildungs- und Erziehungsplänen“ würde eine „optimale Chancengerechtigkeit“ für alle bieten. „Die Möglichkeiten dazu rücken in greifbare Nähe“, konstatiert Schroeter abschließend.

Quelle: Presseerklärung Familienbund der Katholiken Bayern

(Foto: Sigrid Roßmann/pixelio.de)

Kommentare

  1. H. Ritter sagt:

    Mit Kinderkrippe ab Geburt, Ganztagsschule und vielleicht fällt uns ja noch was ein für die Wochenende könnte das ein poltisches Erfolgskonzept sein, völlig ohne Gender auszukommen.
    Ich wünsche das keinem Kind.
    Die Politik aber meint wohl, dass diese Mittel (Kita und Ganztagesschulen) das bessere Erziehungsmittel ist als real vorhandene Eltern oder auch „nicht arbeitende“ Mütter. Jede Mutter weiß, wie ich das „nicht arbeitende“ meine.

    Herby

  2. Radiopirat sagt:

    Ob der Samenspender dann wohl auch Unterhaltspflichtig wird? Geht ja ums Kindeswohl;-) Keine weiteren Kinder in Deutschland!!!

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