Appell an Kristina Schröder: Gerechte Entlastung für Familien

Appell an Kristina Schröder: Gerechte Entlastung für Familien
In einem Appell an Familienministerin Schröder fordert das Aktionsbündnis Familie eine familiengerechte Ausgestaltung der Sozialversicherungen. Es helfe wenig, sich für eine familienfreundlichere Arbeitswelt einzusetzen, während die Geburtenrate trotz Elterngeld und Kita-Ausbau weiter sinke, kritisiert das Aktionsbündnis Familie in einer aktuellen Pressemitteilung. Kinder seien gerade für erwerbstätige Eltern zum Armutsrisiko Nr. 1 geworden. Ein wichtiger Grund dafür sei die fehlende Berücksichtigung der Anzahl der Kinder bei den Sozialabgaben, so die Sprecherin des Aktionsbündnis Familie, Christiane Lambrecht.
Seit Jahren müßten Eltern auf eine gerechte Entlastung warten, und dies obwohl sowohl das Grundgesetz als auch verschiedene Urteile des Bundesverfassungsgerichts genau dies vorgeben.
Aus diesem Grund hat das Aktionsbündnis Familie und zahlreiche Unterstützer schon 2009 eine „Virtuelle Demonstration“ gestartet und bis heute bereits mehr als 9.000 Teilnehmer versammelt.
In einem ersten Schritt fordert das Aktionsbündnis Familie, „dass der Gesetzgeber die Sozialversicherungen (Renten-, Pflege- und Krankenversicherung) familiengerecht gestaltet, so wie es das Bundesverfassungsgericht gefordert hat. Dazu muss die Kindererziehung als gleichwertige Beitragsleistung zu den Geldbeiträgen anerkannt werden. Mindestens das steuerliche Existenzminimum ist bei den Beiträgen zu berücksichtigen.”

Foto: BMFSFJ / L. ChaperonIn einem Appell an Familienministerin Schröder fordert das Aktionsbündnis Familie eine familiengerechte Ausgestaltung der Sozialversicherungen. Es helfe wenig, sich für eine familienfreundlichere Arbeitswelt einzusetzen, während die Geburtenrate trotz Elterngeld und Kita-Ausbau weiter sinke, kritisiert das Aktionsbündnis Familie in einer aktuellen Pressemitteilung. Kinder seien gerade für erwerbstätige Eltern zum Armutsrisiko Nr. 1 geworden.

Ein wichtiger Grund dafür sei die fehlende Berücksichtigung der Anzahl der Kinder bei den Sozialabgaben, so die Sprecherin des Aktionsbündnis Familie, Christiane Lambrecht.

Seit Jahren müßten Eltern auf eine gerechte Entlastung warten, und dies obwohl sowohl das Grundgesetz als auch verschiedene Urteile des Bundesverfassungsgerichts genau dies vorgeben.

Deshalb hat das Aktionsbündnis Familie und zahlreiche Unterstützer schon 2009 eine „Virtuelle Demonstration“ gestartet und bis heute bereits mehr als 9.000 Teilnehmer versammelt.

In einem ersten Schritt fordert das Aktionsbündnis Familie, „dass der Gesetzgeber die Sozialversicherungen (Renten-, Pflege- und Krankenversicherung) familiengerecht gestaltet, so wie es das Bundesverfassungsgericht gefordert hat. Dazu muss die Kindererziehung als gleichwertige Beitragsleistung zu den Geldbeiträgen anerkannt werden. Mindestens das steuerliche Existenzminimum ist bei den Beiträgen zu berücksichtigen.”

Quelle: Pressemitteilung Aktionsbündnis Familie

Aktionsbündnis Familie

(Foto: BMFSFJ / L. Chaperon)

Kommentare

  1. Karl-Christian Hausmann sagt:

    die fehlende Berücksichtigung der Anzahl der Kinder bei den Sozialabgaben ist ein wichtiger Punkt, der zuvielen noch nichtbewusst ist.ecrede

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