Dr. Hermann Kues: mehr vollzeitnahe Teilzeitstellen für Mütter und Väter

Dr. Hermann Kues: mehr vollzeitnahe Teilzeitstellen für Mütter und Väter
Im November startet das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der Deutschen Industrie und Handelskammer die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“. Berufstätige Eltern würden sich mehr Zeit für ihre Familien wünschen. Unternehmen seien angesichts „des Fachkräftemangels darauf angewiesen, sich mit flexiblen Arbeitszeitmodellen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren“, so der Staatssekretär des Familienministerium Dr. Hermann Kues. Ziel der Initiative sei die Schaffung von mehr vollzeitnahen Teilzeitstellen für Mütter und Väter.
Zur Pressemitteilung des BMFSFJ http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=159112.html

Foto: Hermann Kues/flickr.deIm November startet das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der Deutschen Industrie und Handelskammer die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“. Berufstätige Eltern würden sich mehr Zeit für ihre Familien wünschen. Unternehmen seien angesichts „des Fachkräftemangels darauf angewiesen, sich mit flexiblen Arbeitszeitmodellen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren“, so der Staatssekretär des Familienministerium Dr. Hermann Kues. Ziel der Initiative sei die Schaffung von mehr vollzeitnahen Teilzeitstellen für Mütter und Väter.

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(Foto: Hermann Kues/flickr.de)

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Die seit vier Jahrzehnten anhaltende Kinderlosigkeit in Deutschland (beschönigend auch als „demografischer Wandel“ bezeichnet) wird in spätestens zehn Jahren zur größten Katastrophe werden, die unsere Gesellschaft je erlebt hat: einfach weil die jungen Menschen fehlen, um die vielen „Alten“ zu versorgen und ihnen die Renten zu verdienen.

    Initiativen wie diese hier, die wieder nur die „Vereinbarkeit“ verbessern sollen und dabei den Schwerpunkt eindeutig auf den Beruf setzen, werden das Problem nicht lösen können: wer setzt schon drei Kinder in die Welt, zahlt für deren Unterhalt sechsstellige Summen hat doch nicht von ihnen?

    All diese „Vereinbarkeits-Szenarien“ erscheinen mir im Vergleich zur nahenden demografischen Katastrophe, als ob man eine Herde Elefanten mit ein paar Ameisen oder Fliegen stoppen wolle.

    Will man das demografische Problem wirklich lösen, muss die Kindererziehung als eigenständige Arbeit anerkannt werden: Mütter müssen einen persönlichen Vorteil davon haben, wenn sie mehrere Kinder großziehen – und das Erziehen mehrerer Kinder macht so viel Arbeit, dass sie keiner zusätzlichen Erwerbstätigkeit nachgehen können.

    Von daher ist das ganze Gerede von der „Vereinbarkeit“ nichts weiter als ein plumpes Ablenken von den wahren Problemen – gleichzeitig schrumpfen die Geburtenzahlen weiter, und die Zahl mutterlos aufwachsender Kinder steigt besorgniserregend.

    Die Quittung wird folgen!

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