Familienbund Bayern lehnt Kindergartenzwang ab

Familienbund Bayern lehnt Kindergartenzwang ab
Scharfe Kritik an dem Vorschlag der bayerischen FDP zur Einführung einer Kindergartenpflicht äußerte der Familienbund der Katholiken Bayern. Über die „freundlichen Angebote zur Unterstützung der elterlichen Erziehung“ würde man sich zwar freuen, sagte der Landesvorsitzende Dr. Johannes Schroeter, aber „flächendeckende Zwangsmaßnahmen gegen Eltern und Kinder“ lehne der Familienbund ab. Die FDP präsentiere damit „obrigkeitsstaatliches Denken, das die Bürger für dumme Untertanen hält“.
Eltern würden selber am besten wissen, was ihren Kindern guttue.
Nicht einmal in der DDR habe es eine Kindergartenpflicht gegeben, da war „selbst die DDR … in diesem Punkt liberaler als die Bayern-FDP“, kritisiert Dr. Schröder das Ansinnen deer FDP.

Foto: Johannes Schroeter/privatScharfe Kritik am Vorschlag der bayerischen FDP zur Einführung einer Kindergartenpflicht äußerte der Familienbund der Katholiken Bayern. Über die „freundlichen Angebote zur Unterstützung der elterlichen Erziehung“ würde man sich zwar freuen, sagte der Landesvorsitzende Dr. Johannes Schroeter, aber „flächendeckende Zwangsmaßnahmen gegen Eltern und Kinder“ lehne der Familienbund ab. Die FDP präsentiere damit „obrigkeitsstaatliches Denken, das die Bürger für dumme Untertanen hält“.

Eltern würden selber am besten wissen, was ihre Kinder brauchen und gut für sie sei.

Nicht einmal in der DDR habe es eine Kindergartenpflicht gegeben, da war „selbst die DDR … in diesem Punkt liberaler als die Bayern-FDP“, kritisiert Dr. Schroeter das Ansinnen der bayerischen Liberalen. Der Kindergarten in der DDR sei ein Angebot, keine Pflicht für die Eltern gewesen.

Quelle: Pressemitteilung des Familienbundes der Katholiken Bayern

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