Deutscher Familienverband fordert ein Betreuungsbudget

Deutscher Familienverband fordert „Bekenntnis zum Betreuungsbudget“
Erziehungsleistung müsse deutlicher als bisher anerkannt und honoriert werden. Hier sei die Politik gefragt, den jungen Menschen ein glaubwürdiges Signal in diese Richtung zu senden, mahnt der Präsident des Deutschen Familienverbandes Dr. Albin Nees. Der Familienverband verwies auf sein Konzept eines Betreuungsbudgets, das sich gemessen an den gesamtstaatlichen Ausgaben für einen Krippenplatz auf mind. 700 Euro belaufen würde. Mit diesem Konzept könne man allen Familien gerecht werden.
Diejenigen, die nach kurzer Zeit wieder in ihren Beruf einsteigen wollen, könnten das Geld für einen Betreuungsplatz nutzen, während die Erziehungsleistung der Eltern, die ihre Kinder daheim betreuen, honoriert würde. Dies sei zudem „passgenauer und individueller ist als die bisherige Verengung der Förderung auf Vollzeitkrippen.“
„Das derzeitige Herumlavieren beim Betreuungsgeld und die Unverbindlichkeit der Absichtserklärungen diskriminieren wahrgenommene Elternverantwortung und beleidigen Familien. Das Betreuungsbudget überwindet diese falsche Frontbildung auf ordnungspolitisch saubere Weise und gibt Eltern die Möglichkeit, während der dreijährigen Elternzeit ihren Kindern genau die Zeit und die Form von Betreuung zu geben, die sie für ihre Entwicklung brauchen“, so Verbandspräsident Albin Nees.

Foto: Dieter Schütz/pixelio.deErziehungsleistung müsse deutlicher als bisher anerkannt und honoriert werden. Hier sei die Politik gefragt, den jungen Menschen ein glaubwürdiges Signal in diese Richtung zu senden, mahnt der Präsident des Deutschen Familienverbandes Dr. Albin Nees in einer aktuellen Presserklärung. Der Familienverband verweist auf sein Konzept eines Betreuungsbudgets, das sich gemessen an den gesamtstaatlichen Ausgaben für einen Krippenplatz auf mind. 700 Euro belaufen würde.

Mit diesem Konzept könne man allen Familien gerecht werden. Diejenigen, die nach kurzer Zeit wieder in ihren Beruf einsteigen wollen, könnten das Geld für einen Betreuungsplatz nutzen, während die Erziehungsleistung der Eltern, die ihre Kinder daheim betreuen, honoriert würde. Dies sei zudem „passgenauer und individueller … als die bisherige Verengung der Förderung auf Vollzeitkrippen.“

„Das derzeitige Herumlavieren beim Betreuungsgeld und die Unverbindlichkeit der Absichtserklärungen diskriminieren wahrgenommene Elternverantwortung und beleidigen Familien. Das Betreuungsbudget überwindet diese falsche Frontbildung auf ordnungspolitisch saubere Weise und gibt Eltern die Möglichkeit, während der dreijährigen Elternzeit ihren Kindern genau die Zeit und die Form von Betreuung zu geben, die sie für ihre Entwicklung brauchen“, so Verbandspräsident Albin Nees

Quelle: Deutscher Familienverband

(Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

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