Özdemir: CSU will mit „Herdprämie“ bedürftige Kinder von Kita fernhalten

Özdemir: CSU will mit „Herdprämie“ bedürftige Kinder von Kita fernhalten
Daß sich CDU und CSU „jetzt plötzlich als Anwälte armer Kinder“ aufspielten, sei „schlicht unverschämt“, kritisierte der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, die jüngste Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um fünf Euro. Vor allem das Verhalten der CSU, die sich konsequent für ein Betreuungsgeld einsetze, beanstandete der Grünen-Politiker mit deutlichen Worten: „Die CSU will doch mit einer Herdprämie dafür sorgen, dass insbesondere Kinder aus bedürftigen Familien gezielt nicht in den Kindergarten geschickt werden.“
Damit würden eben genau die Kinder von den Kitas ferngehalten, „die diese Förderung besonders brauchen.“
http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/oezdemir-hartz-csu-spielt-sich-unverschaemt-auf-937746.html

Foto: (Cem Özdemir) WurmPaul/wikipedia.deDaß sich CDU und CSU „jetzt plötzlich als Anwälte armer Kinder“ aufspielten, sei „schlicht unverschämt“, kritisierte der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, die jüngste Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um fünf Euro. Dabei würde gerade das konsequente Beharren der CSU auf der Einführung eines Betreuungsgeldes zeigen, wie wenig ihnen das Wohlergehen der Kinder am Herzen liege. „Die CSU will doch mit einer Herdprämie dafür sorgen, dass insbesondere Kinder aus bedürftigen Familien gezielt nicht in den Kindergarten geschickt werden.“

Damit würden eben genau die Kinder von den Kitas ferngehalten, „die diese Förderung besonders brauchen.“

Quelle: Merkur-Online.de

Foto: WurmPaul (Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Kommentare

  1. Oma 42 sagt:

    Herrn Özdemir zum besseren Verständnis ins Stammbuch
    :
    1. Das Betreungsgeld ist keine kinderbezogene Leistung, sondern eine Anerkennung eltericher Erziehungsarbeit, steht also den erziehenden Eltern zu.
    2. Als Equivalent zur Krippenförderung( 1000 €/Kind) kann das BG nicht gelten, sonst müsste es ebenfalls 1000 € betragen.
    3. Gerade weil sich das Familienbudget durch ein BG erhöht, wächst die Chance, dass Eltern den Kindergarten auch bezahlen können.
    4. Es ist ein grünes Ammenmärchen, dass Kinder in unseren Billigstandard- Kitas besser „gebildet“ werden als zuhause. Zumindest warnen Psychologen vor einer Traumatisierung der Kinder, die zu früh von den Eltern getrennt werden.
    5. Jedes Regenwürmchen bekommt von den Grünen artgerechte Lebensbedingungen zugesprochen, nur kleine Menschenkinder nicht.
    6. Der Kita-Wahn hält immer mehr Wähler davon ab, grün zu wählen. Denn wozu ein Kind, wenn ich es nach 12 Monaten oder früher aus meinem Schoß reiße.
    Herr Özdemir, es ist nicht klug, mit familienfeindlichen Parolen um sich zu werfen!

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