Hessens Ministerpräsident für ein Betreuungsgeld

Hessens Ministerpräsident für ein Betreuungsgeld
Der neue Ministerpräsident von Hessen, Bouffier, hat sich deutlich für ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder in den ersten drei Jahren selbst betreuen, ausgesprochen. Es sei zu allererst das Recht und die Pflicht der Eltern, für ihre Kinder zu sorgen, sagte Bouffier in einem Interview mit der Zeitschrift Echo. Der Staat solle erst aktiv werden, wenn Eltern dazu nicht in der Lage seien. Ein Betreuungsgeld habe „viele interessante und positive Elemente“. Eine Frau, die sich für ihre Kinder entscheide, verdiene Respekt.
Staatliche Rundumbetreuung entspräche schlichtweg nicht seiner Lebensvorstellung: “Die Jungen ins Jugendzentrum – staatlich betreut. Die Alten ins Altenzentrum – staatlich betreut. Und die Menschen zwischendrin ins Begegnungszentrum – auch staatlich betreut. Das wäre das Ende einer offenen, lebenswerten demokratischen Gesellschaft“, kritisierte das hessische Landesoberhaupt.
Junge Familien müßten ermutigt werden, sich für Kinder zu entscheiden. Betreuungseinrichtungen, Tagesmütter und Betreuungsgeld seien da wichtige Stützen. „In einer offenen Gesellschaft wird man das auch als Angebot machen sollen“, sagte Bouffier.

Volker BouffierDer Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU), hat sich klar für ein Betreuungsgeld ausgesprochen. Ein Betreuungsgeld habe „viele interessante und positive Elemente“, sagte Bouffier in einem Interview mit Echo-Online. Eine Frau, die sich für die Betreuung ihrer Kinder entscheide, verdiene Respekt. Staatliche Rundumbetreuung entspräche schlichtweg nicht seiner Lebensvorstellung.

“Die Jungen ins Jugendzentrum – staatlich betreut. Die Alten ins Altenzentrum – staatlich betreut. Und die Menschen zwischendrin ins Begegnungszentrum – auch staatlich betreut. Das wäre das Ende einer offenen, lebenswerten demokratischen Gesellschaft“, kritisierte das hessische Landesoberhaupt.

Es sei zu allererst das Recht und die Pflicht der Eltern, für ihre Kinder zu sorgen. Der Staat solle erst aktiv werden, wenn Eltern dazu nicht in der Lage seien.

Junge Familien müßten ermutigt werden, sich für Kinder zu entscheiden. Betreuungseinrichtungen, Tagesmütter und Betreuungsgeld seien da wichtige Stützen. „In einer offenen Gesellschaft wird man das auch als Angebot machen sollen“, sagte Bouffier.

Quelle: Echo-Online.de

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