CSU wird konkret: Rentenbeiträge analog zur Pflegeversicherung

GoeppelDer Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Umweltausschuß, Josef Göppel, hat sich dafür ausgesprochen, nach dem Vorbild der Pflegeversicherung Eltern bei den Beitragssätzen zur Rente zu entlasten. Göppel begründete die Notwendigkeit eines solchen Schrittes mit der demografischen Entwicklung.

Der Beitrag zur Pflegeversicherung beträgt heute für Kinderlose 2,2%, für Eltern 1,95%. Für eine solche Beitragsspreizung auch in der Rentenversicherung werde er sich in den parlamentarischen Beratungen einsetzen, erklärte Göppel gegenüber der Anfrage eines Bürgers aus seinem Wahlkreis Ansbach, in dem er 2009 mit 54,3 % der Erststimmen direkt gewählt wurde. Göppel ist verheiratet und hat vier Töchter. Foto: www.goeppel.de

Lesen Sie hier die vollständige Antwort von Josef Göppel auf AbgeordnetenCheck.de

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    So gut die Aussage von Herrn Göppel klingt, so ist doch Vorsicht geboten. Hat mal jemand ausgrechnet, wie hoch der Mini-Zusatzbeitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung durch den um 0,25 % höheren Beitragssatz ist?
    Das sind maximal, nämlich an der Beitragsbemessungsgrenze, ganze 8 Euro pro Monat!!!!
    Vergleicht man diese acht Euro Entlastung für Eltern mit den Kinderkosten von durchschnittlich 500 Euro pro Kind und Monat, erscheint das wie ein schlechter Scherz.
    Wir Eltern fordern eine echte Entlastung, auch damit wir unseren Kindern die gleiche Kultur, die gleichen Reisen usw. bieten können, die sich die Kinderlosen ganz selbstverständlich von ihren ersparten Kinderkosten leisten.

  2. […] Göppel begründete die Notwendigkeit eines solchen Schrittes mit der demografischen Entwicklung. Mehr Nov, 8 | Thema: Demographie, Eltern, Freunde der Familien, Kinder, Rentensystem, Sozialreform […]

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